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++ Ukraine-Krieg im Newsblog ++ Russische Armee verkündet Rückzug von Schlangeninsel

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Russische Armee verkündet Rückzug von Schlangeninsel

10.47 Uhr: Die russische Armee hat sich nach eigenen Angaben von der ukrainischen Schlangeninsel zurückgezogen. Die auf der Insel im Schwarzen Meer stationierten Soldaten seien als eine “Geste des guten Willens” abgezogen worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Donnerstag mit. Der Schritt solle der Ukraine die Ausfuhr von Getreide ermöglichen.

Zuvor hatte die ukrainische Armee angegeben, die Schlangeninsel im Schwarzen Meer erneut angegriffen zu haben. Dabei sei ein Kurzstrecken-Flugabwehrsystem des Typs Panzir-S1 zerstört worden, teilte das Kommando Süd am Donnerstag bei Facebook mit. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Nach dem russischen Einmarsch Ende Februar war das Eiland unweit des Donaudeltas von der russischen Marine bereits am zweiten Kriegstag erobert worden. Die ukrainischen Streitkräfte haben seitdem mehrfach Attacken mit Kampfdrohnen und Flugzeugen geflogen und den Kreuzer Moskwa (Moskau) mit Raketen versenkt.

Ein Satellitenbild der Schlangeninsel (Archiv): Nun hat die russische Armee den Rückzug verkündet.
Ein Satellitenbild der Schlangeninsel (Archiv): Nun hat die russische Armee den Rückzug verkündet. (Quelle: Reuters-bilder)

Schweden liefert mehr Panzerabwehrwaffen und Maschinengewehre

10.30 Uhr: Schweden will weitere Panzerabwehrwaffen und Maschinengewehre an die Ukraine liefern. Dies kündigt das Verteidigungsministerium in Stockholm an. Auch Ausrüstung zum Räumen von Minen werde zur Verfügung gestellt. Das gesamte Paket habe ein Volumen von umgerechnet rund 47 Millionen Euro (rund 500 Millionen Schwedische Kronen).

Bürgermeister: Russland will eigene Pässe in Enerhodar ausgeben

10.15 Uhr: In der von Russlands Truppen besetzten Kleinstadt Enerhodar im Südosten der Ukraine sollen nach Angaben des Bürgermeisters russische Pässe ausgegeben werden. Es sei eine Annahmestelle für Dokumente zur Beantragung der russischen Staatsbürgerschaft eröffnet worden, schrieb Dmytro Orlow am Donnerstag im Nachrichtendienst Telegram. Es sei eine Werbekampagne dafür gestartet worden. Orlow hat die Stadt Ende April verlassen.

Russische Besatzungstruppen hatten im Zuge der Besatzung einen eigenen Bürgermeister eingesetzt, der im Vormonat bei einem Sprengstoffanschlag schwer verletzt wurde. In Enerhodar liegt das leistungsstärkste Atomkraftwerk Europas.

In den besetzten Teilen der Gebiete Cherson und Saporischschja werden seit Wochen russische Pässe ausgestellt. Russische Medien zeigten teils lange Schlangen vor den Passstellen.

Schiff mit 7.000 Tonnen Getreide soll ukrainischen Hafen verlassen haben

10 Uhr: Aus dem besetzten ukrainischen Hafen von Berdjansk ist nach Angaben pro-russischer Behörden ein Schiff mit 7.000 Tonnen Getreide an Bord ausgelaufen. Die von Russland ernannte Verwaltung teilte am Donnerstag mit, das Schiff werde von der russischen Marine begleitet. “Nach mehrmonatiger Unterbrechung hat ein erstes Handelsschiff den Hafen von Berdjansk verlassen, 7.000 Tonnen Getreide sind auf dem Weg in befreundete Staaten”, erklärte der Chef der pro-russischen Verwaltung, Ewgeni Balitski, im Messengerdienst Telegram. Der Hafen sei zuvor von Seeminen befreit worden.

Berdjansk, Ukraine: Aus dem besetzten Hafen ist nach russischen Angaben ein Schiff mit Getreide ausgelaufen.
Berdjansk, Ukraine: Aus dem besetzten Hafen ist nach russischen Angaben ein Schiff mit Getreide ausgelaufen. (Quelle: ITAR-TASS/imago-images-bilder)
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