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++ Ukraine-Krieg im Newsblog ++ | Das nächste Ziel der russischen Armee

Russische Soldaten sollen AKW-Mitarbeiter zu Tode gefoltert haben

9.36 Uhr: In der Ukraine hält die russische Armee das Atomkraftwerk Saporischschja besetzt. Dort sollen sich jetzt grausame Szenen abgespielt haben. Mehr dazu lesen Sie hier.

Russische Soldaten am Atomkraftwerk Saporischschja: “Wir werden die Gräueltaten der Besatzer und ihrer Kollaborateure niemals vergessen!” (Quelle: Konstantin Mihalchevskiy/imago-images-bilder)

Das ist das nächste Ziel der russischen Armee

7.13 Uhr: Nach der Einnahme der einstigen Großstadt Lyssytschansk im Osten der Ukraine rücken die russischen Truppen auf das nächste Ziel vor, den Ballungsraum um Slowjansk. “In Richtung Slowjansk versuchen die Russen, die Kontrolle über die Ortschaften Bohorodytschne, Dolyna und Masaniwka herzustellen”, teilte der ukrainische Generalstab in Kiew am Montag mit. Die drei Ortschaften liegen weniger als 20 Kilometer im Norden und Nordosten von Slowjansk, auf der Südseite des Flusses Siwerskyj Donez.

Von Osten her bewegen sich die russischen Truppen nach diesen Angaben ebenfalls auf den Siwerskyj Donez zu, der in der Region in einem Bogen verläuft. Dort versuche der Feind, die ukrainischen Kräfte auf eine neue Verteidigungslinie zwischen Siwersk, Soledar und Bachmut zurückzudrängen, hieß es in dem Lagebericht. Diese drei Städte liegen etwa 30 bis 40 Kilometer östlich vom Ballungsraum Slowjansk-Kramatorsk, der als Hauptquartier der ukrainischen Verteidigungskräfte im Donbass gilt.

An anderen Frontabschnitten, sowohl im Norden um die Millionenstadt Charkiw als auch im Süden in den Schwarzmeerregionen Saporischschja, Cherson und Mykolajiw gab es nach ukrainischen Angaben trotz schwerer Artilleriegefechte keine nennenswerten Truppenbewegungen. Unabhängig lassen sich die Angaben nicht überprüfen. Russland hatte am Sonntag nach wochenlangen Kämpfen erklärt, die Stadt Lyssytschansk eingenommen zu haben. Die Ukraine bestätigte am Abend, dass sich ihre dortigen Truppen zurückziehen.

Die Nacht im Überblick

5 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht die Stadt Lyssytschansk im Osten des Landes trotz des Rückzugs der ukrainischen Armee noch nicht als verloren an. Nach wochenlangem Abwehrkampf hatte die ukrainische Armee am Abend bekannt gegeben, dass sie aus Lyssytschansk abzieht. Angesichts der Kriegsschäden im Land wollen sich potenzielle Geberländer bei einer Konferenz treffen. Hier lesen Sie den gesamten Überblick zum Geschehen in der Nacht.

Netzagentur-Chef: Gasreserven “reichen für vielleicht ein bis zwei Monate”

1 Uhr: Deutschland würde mit seinen momentanen Gasreserven nach Einschätzung der Bundesnetzagentur nicht weit kommen. “Sollten wir kein russisches Gas mehr bekommen und einen durchschnittlich warmen Winter erleben, dann reichen die im Moment eingespeicherten Mengen – einschließlich unserer Verpflichtungen, Gas in andere europäische Länder weiterzuleiten – für vielleicht ein bis zwei Monate”, sagt der Präsident der Regulierungsbehörde, Klaus Müller, den Zeitungen der “Funke Mediengruppe”. Allerdings basierten solche Zahlen auf vielen Unsicherheiten. Derzeit sind die deutschen Gasspeicher zu etwas mehr als 60 Prozent gefüllt. Hier lesen Sie mehr zu dem Thema.


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