Germany

Bericht: Separatisten beschlagnahmen Frachter

[ad_1]

Nach Berichten sollen zwei Schiffe in Mariupol von Separatisten beschlagnahmt worden sein. Es handele sich um die erste Enteignung kommerzieller Frachter.

In Mariupol sollen zwei ausländische Schiffe von prorussischen Separatisten beschlagnahmt worden sein, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Sie beruft sich auf entsprechende Dokumente, die die Schiffe als Staatseigentum bezeichneten.

Das Außenministerium der selbsternannten Volksrepublik Donezk habe die Schiffseigner über die Maßnahme in zwei separaten Schreiben darüber informiert, dass “bewegliches Eigentum in Staatseigentum überführt” worden sei.

“Ernsthafte Bedrohung der Schifffahrt”

Bei einem der Schiffe soll es sich um den unter libyscher Flagge fahrenden Frachter Smarta handeln. Die gleichnamige Eignerfirma habe laut Reuters per E-Mail am 30. Juni von der Enteignung erfahren und diese als rechtswidrig und gegen alle Normen internationalen Rechts verstoßend bezeichnet. “Solche Aktionen sind eine ernsthafte Bedrohung von Schiffen und Schifffahrt”, heißt es in einer Stellungnahme gegenüber Reuters.

Die Smarta war demnach im Februar in Mariupol angekommen, um Stahl zu laden. Bei einem Raketenangriff sei die Brücke stark beschädigt worden. Die 19-köpfige Besatzung sei zunächst von prorussischen Einheiten nach Donezk verschleppt und einen Monat später freigelassen worden.

Der andere Frachter soll die unter der Flagge Panamas fahrende Blue Star I sein. Das ukrainische Außenministerium gab an, dass es Kenntnis darüber habe, dass Russland eine nationale Flotte “aus Schiffen, die in Mariupol gestohlen wurden”, bilden wolle.

Man untersuche derzeit den aktuellen Vorfall. Von der UN-Schifffahrtsorganisation IMO hieß es lediglich, dass ein Schiff den Hafen von Mariupol verlassen habe, sich seitdem aber nicht verändert habe. IMO-Daten zeigen, dass sich derzeit 80 ausländische Schiffe im Hafen der von prorussischen Truppen besetzten ukrainischen Stadt befinden.

[ad_2]
Source link

Related Articles

Back to top button